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Das war gestern wirklich eins der besten Konzerte seit langem... Hier mal ein kleiner Bericht:

Dagoba

Die Opener des Abends waren Dagoba, eine mir bis dato noch unbekannte Band. Ich hatte nur bei einem Kumpel im blog gelesen, dass sie sehr gut sein sollen. Die Meinung kann ich aber nach dem Konzert leider nicht teilen. Fand sie schon nach dem 2. Lied zu eintönig und von da ab hab ich eher weggehört.

Sepultura

Ein paar Bier und ein paar Minuten später kamen dann Sepultura auf die Bühne. Ich hatte die Band mit gemischten Gefühlen erwartet, da sie zwar meine Jugend mitgeprägt haben (Chaos A.D. lag schon als ich 14 war in meinem CD Spieler also 1993), aber die späteren Alben und vorallem die letzten Alben nicht so wirklich nach meinem Geschmack waren. Alles in allem war der Auftritt aber ok, vorallem da der Tourschlagzeuger es wirklich drauf hatte. Die Stimmung wurde dann auch immer am besten wenn alte Sachen kamen. Leider befand ich mich zu diesem Zeitpunkt noch in der Schnarchnasenecke, wo sich keine Sau bewegt hat und man die Bühne recht selten sah.

In Flames

Ok als nächstes kam dann der Hauptact des Abends und zwar mit einem lauten Knall... Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Nach dem Intro von der neuen CD Come Clarity ging dann auch schon der erste Knalleffekt des Abends auf der Bühne los und das erste Lied hieß Pinball Map. Anfänglich stand ich noch in der Schnarchecke, aber irgendwann in der Mitte des Konzerts wurde es mir dann zu doof und ich hab mich nach vorne durchgekämpft was 2 Vorteile hatte: körperliche Betätigung und man konnte viel besser sehen. Vorne wurde dann aber auch so extrem rumgeschubst, dass ich leider nicht mehr wirklich die Lieder alle zusammenbekomme. Es waren aber unter anderem Episode 666, Only For The Weak, Cloud Connected usw. dabei. Die Setlist hätte noch ein bißchen besser sein können aber alles in allem war sie ok! Die Bühnenshow hat das aber wieder in Ordnung gebracht. Sehr viele Pyros und Flammen, was aber gerade in den ersten Reihen sehr anstrengend ist da ersten die Luft wegbleibt und zweitens einem tierisch heiß wird. 🙂 Die Band war auch sehr begeistert und der Sänger Anders Fridén erwähnt sehr oft, dass es sehr schwer wäre das Publikum von Köln zu toppen und dass sie noch nie vor so vielen Leuten gespielt hätten. Er meinte dass das Konzert sogar besser als die in der Heimat von In Flames wäre. Ok, wenn er das meint 🙂

Fazit: Sehr gelungener Abend und ein hammergeiles Konzert!

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