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Wacken Open Air 2008 – Tag 4 u. 5 – 02.08.2008

Mir ist gerade aufgefallen, dass ich komplett vergessen habe den letzten Tag vom Wacken 2008 zu verbloggen 🙂 DAMN! Ist mir echt komplett entfallen, obwohl das eigentlich so der beste Tag fĂŒr mich war. Wie jeden Morgen ging es erstmal wieder zerstochen und SEHR SEHR mĂŒde von der Couch unter die Dusche und dann ab zum Festival. Die erste Band, die wir sehen wollten war an diesem Tag Hatebreed. Eigentlich war es Exodus, aber fĂŒr die sind wir ein bisschen zu spĂ€t angekommen 🙂 Mussten noch auf ein paar Kumpel von Sebastian warten und Sebastian musste seine Regenklamotten verstauen. Deswegen waren wir ein wenig spĂ€t dran. Wir haben noch ein wenig von Exodus mitbekommen und ich war ĂŒberrascht, da ich die Band doch noch ganz anders in Erinnerung hatte. Aber das letzte mal habe ich die glaube ich vor 10 Jahren gesehen 🙂 Also haben wir alle eingesammelt und sind erstmal rĂŒber zu Hatebreed. Auf dem Weg noch schön mit Bier eingedeckt und Spaß gehabt.

Hatebreed

Hatebreed find ich ja eigentlich ganz gut, aber mit dem Liter Bier in der Hand habe ich mich dann doch relativ schnell an die Seite verkrĂŒmelt. Außerdem wollte ich mir meine komplette Energie fĂŒr Killswitch sparen. Wie ich spĂ€ter sehen sollte, war dies eine Ă€ußerst gute Idee. Hatebreed haben aber trotzdem eine super gute Show abgeliefert und ich war ĂŒberrascht wie gut das Publikum reagierte. War eigentlich der Meinung, dass pure Hardcore auf dem Wacken nicht so richtig funktioniert. Aber immer wieder schön wenn man eines Besseren belehrt wird. Das ganze hat mir auf jeden Fall super gut gefallen und es war ein großartiger Auftakt fĂŒr diesen Tag!

As I Lay Dying

Nach einer etwas lĂ€ngeren Pause (wir haben Carcass ĂŒbersprungen) ging es dann mit As I Lay Dying weiter. Allerdings spielte auch bei dieser Band wieder die Pussy und hielt mich mehr am Rand auf 🙂 Bei den Aktionen die da im Moshpit abgingen, war ich auch froh darum! Manchen Leuten soll dabei sogar die Hose geplatzt sein 🙂 Der Auftritt war sehr gut und die Menge war mittlerweile auf der richtigen Betriebstemperatur. Habe ich schon mal erwĂ€hnt, dass ich es sehr gut finde dass sogar Bands die um 17 Uhr spielen 1 Stunde auf der BĂŒhne stehen dĂŒrfen? Im Inneren habe ich die ganze Zeit gehofft, dass es nicht an zu regnen fĂ€ngt, da sich der Platz dann doch wieder recht schnell in ein Schlammloch verwandelt hĂ€tte. Nach dem Auftritt ging es dann erstmal in Richtung Zelt, damit man unter anderem eine neue Hose besorgen konnte! Warmes Bier gab es dazu.... LECKER!

Killswitch Engage

Danach ging es schnell wieder in Richtung Festival, da doch meine Lieblingsband spielen sollte. Wir kamen auch gerade rechtzeitig zu den ersten Tönen an und mussten uns erstmal nach vorne kĂ€mpfen. Es folgte wohl der bisher anstrengendste Auftritt von KSE, den ich bisher erleben durfte. Ein Festival mit 80 000 Besuchern OHNE Absperrungen ist dann doch was anderes als eine Konzerthalle. Diesmal ließ ich mich sogar zu einer Teilnahme an einer Wall Of Death hinreißen und kassierte prompt die Quittung dafĂŒr. Beim Aufprall der zwei HĂ€lften legten sich erstmal alle auf die Fresse und ich landete auf dem Boden. Auf mir landeten ca. 10 Leute und es dauerte doch recht lange bis ich mich da wieder rauswinden konnte. Hier ein kleines Video von der Wall:

Der Rest des Auftritts bestand dann eigentlich nur noch daraus, die ganzen Crowdsurfer oben zu halten. Zeitweise kamen diese in 5er Stapeln an. Der Muskelkater war damit vorprogrammiert! Die SprĂŒche von Adam waren wie immer sehr sehr lustig. Er war diesmal wohl als SĂ€nger von Hatebreed verkleidet. Er hatte zumindest so ein komisches Kopftuch an. Der Spruch ĂŒber die Emokinder war auch göttlich! Leider bekam ich von der BĂŒhnenshow wĂ€hrend des Auftritts doch sehr wenig mit, da ich ziemlich mit Überleben beschĂ€ftigt war. Komischerweise fĂ€ngt es bei KSE immer am Ende an zu REGNEN! GNAAA! Naja, wir machten uns anschließend auf den Weg in Richtung Zelt und ich musste mich erstmal erholen. Irgendwie war ich da doch schon sehr fertig.

Nightwish

Weiter ging es dann nach einer Verschnaufpause mit Nightwish, welche ich mir gemĂŒtlich von der Seite anguckte. Ich war ja sehr gespannt wie sich die neue SĂ€ngerin so macht. Hatte noch keine Auftritt mit ihr sehen können und fand die ehemalige SĂ€ngerin immer sehr nervig. Die Neue gibt der Band direkt eine ganz andere Ausstrahlung und durch die andere Stimme klingen auch die Songs ganz anders. Ich hatte zweitweise doch schon sehr Probleme irgendwas zu erkennen 🙂 Aber der Auftritt hat mir trotzdem sehr gut gefallen, allerdings werde ich mir Nightwish wohl niemals alleine anschauen. DafĂŒr bin ich nicht mehr genug in dem Genre. Eigentlich wollten wir nach dem Auftritt noch die spĂ€teren Bands sehen, aber da es sehr kalt wurde und der Regen wieder einsetzte haben wir uns dann doch entschlossen schon zu fahren. Ich persönlich fand es zwar etwas schade wegen Axxis, aber die Luft war einfach raus. Also ging es ab nach Hause und ins Bettchen. Ich guckte mir Nachts noch eine Doku ĂŒber Wacken an und war mal wieder viel zu spĂ€t am schlafen. Zum GlĂŒck war der nĂ€chste Tag nur noch fĂŒr die Heimreise reserviert 🙂 Diese dauerte leider fast 12 Stunden fĂŒr mich und ich war froh als ich dann zuhause im Bett war.

Fazit: Wacken hat einfach ein eigenes Flair und die Erfahrung hat mich nun dazu gebracht, dass ich wohl anstelle zu RaR nun zu Wacken gehen werde. RaR ist im Vergleich einfach zu groß und zu unpersönlich und bei Wacken spielen immer sehr interessante Bands. Habe mir direkt einen Tag nach dem Festival die Karte fĂŒr nĂ€chste Jahr bestellt, welche dann auch letzte Woche bei mir zuhause eingetroffen ist. ICH FREU MICH!

Fotos (leider nur vom ersten Tag!):

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2 Gedanken zu „Wacken Open Air 2008 – Tag 4 u. 5 – 02.08.2008

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