Springe zum Inhalt

Atreyu in der Essigfabrik am 14.06.2010

Eigentlich war ich ja bis zum letzten Moment unschlüssig, ob ich zum Atreyu Konzert gehen sollte, da ich das letzte Album total unprickelnd fand und irgendwie doch nicht richtig Lust vorhanden war. Im letzten Moment entschied ich mich dann doch zu gehen und machte mich nach der Arbeit auf in Richtung Essigfabrik. Bei dem Wetter kann ja eigentlich fast nichts schiefgehen... dachte ich... Bei der Halle angekommen fiel mir direkt auf, dass dies wohl ein relativ leeres Konzert werden würde. Könnte wohl an der gleichzeitig stattfindenden WM liegen 🙂 Wäre jemand mit einer Tröte auf dem Konzert gewesen, so hatte ich mir innerlich schon fiese Foltermethoden ausgedacht. Aber zum Glück hat sich das keiner dort getraut.

Um kurz nach 20 Uhr ging es dann auch schon mit den Cancer Bats los. Persönlich war ich noch nicht mit dieser Band in Kontakt geraten und somit wollte ich mich mal überraschen lassen. Die Band legte auch direkt ordentlich los und ich konnte nicht ganz einordnen, welches Genre ich da gerade überhaupt hörte. Irgendwie war das Ganze doch eine sehr wilde Mischung, aber ich muss sagen dass diese mir doch sehr gefiel. Sollte ich mir wohl mal anhören und vielleicht kann man das Material dann ja schon bei meinem nächsten DJ-Einsatz verwerten. Sehr positiv fiel mir das Beastie Boys Cover von Sabotage auf! Diese Version verleitet sogar fast mehr als das Original zum Mittanzen. Ich habe leider nicht wirklich auf die Uhr geguckt, aber ich schätze mal die Band spielte ca. 40 Minuten. Leider ist mir schon dabei aufgefallen, dass die Halle mal wieder grottig abgemischt war. Aber im Vergleich zur Hauptband konnte man das sogar noch als gut bezeichnen.

Nach den Cancer Bats ging es dann auch schon relativ zügig mit Atreyu weiter. Leider muss ich an dieser Stelle schon erwähnen, dass die wohl erstmal das letzte Konzert von der Band gewesen sein wird, welches ich besuchen werde. Wird die nächste CD nicht der absolute Hammer, dann kann ich mein Geld echt besser investieren. Der Sound war sowas von übel abgemischt, so dass man eigentlich nur mit Lippenlesen weiter kam. Die meisten Songs erkannte man erst zum Schluß und irgendwie war der ganze Auftritt von schiefen Tönen geprägt. Zum Glück hatte ich kurz vorher noch ein paar bekannte Gesichter getroffen und somit wurde die meiste Zeit mit Albernheiten verbracht. Hilfe, war das schlecht... Schlagzeug zu langsam, ein Soundbrei bei dem man nichts erkennen konnte, die Sänger schief und nicht verständlich... PFUI! Das habe ich echt schon besser erlebt! Zusätzlich war der Auftritt auch noch mega kurz und es gab nur eine Zugabe. Ich glaube ich bin schon seit ewigen Zeiten nicht mehr um 22:15 aus einer Konzerthalle gekommen. Wäre die Vorband nicht ganz passabel gewesen, dann hätte ich echt mein Geld zurück verlangt! Falls dies jemand lesen sollte, der in einer anderen Stadt dabei war... Bitte schildert mal eure Eindrücke vom Konzert! Ich war zumindest ziemlich enttäuscht und ohne die Albernheiten drumherum wäre ich vielleicht sogar schon früher nach Hause gefahren. Bei dem Youtube-Video kann man vielleicht sogar ein Wenig erkennen, wie kacke der Sound war!
Fazit:  
Get the flash player here: http://www.adobe.com/flashplayer

Veröffentlicht am Kategorien Konzerte, ReviewsSchlagwörter , , , , , , ,

Über Frank

Verantwortlich nach § 10 MDStV für dieses Weblog ist: Frank Oltmanns-Mack Burbacher Str. 193 53129 Bonn Tel.: +49 228 207 770 0 Mobile: +49 163 251 11 10 Bitte nur in dringenden Notfällen von meinen Telefonnummern gebrauch machen. Es gibt unter Contact sehr viele einfache Möglichkeiten mich zu erreichen! Es wird allgemein keine Haftung für Inhalte externer Webseiten übernommen, die durch Beiträge in diesem Blog verlinkt werden. Bei der Verlinkung versuche ich entsprechend meines juristischen Kenntnisstandes die Unbedenklichkeit der Inhalte zu überprüfen, jedoch muß ich anmerken, dass ich kein Jurist bin. Sofern sich Inhalte über die Zeit ändern und dadurch gegen bestehendes Recht verstoßen, werden die Verlinkungen nach Kenntnisnahme zeitnah entfernt. Saemtliche Inhalte des Blogs, bis auf Teile meiner Diplomarbeit und gesondert gekennzeichnete Teile, stehen unter einer Creative Commons Licence. Der Inhalt darf wiederverwendet oder geaendert werden, so lange der Autor genannt wird und die Lizenz unveraendert uebernommen wird. Eine kommerzielle Nutzung ist untersagt!

Ein Gedanke zu „Atreyu in der Essigfabrik am 14.06.2010

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.