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Dieses Jahr sollte es mal wieder zum Ring gehen. Nachdem ich letztes Jahr ausgesetzt habe und mich tierisch darüber geärgert habe, musste ich dieses Jahr wieder unbedingt hin! Da ich mir die komplette Woche frei genommen habe, habe ich mich schon am Mittwoch in meinen Smartie gesetzt und bin zum Gelände gedüst um einen guten Parkplatz zu sichern. Dies hat auch hervorragend geklappt und ich bin auf D1/2 gelandet, welcher zu Fuss nur ca. 15 Minuten vom Eingang entfernt ist und somit einen guten Ausgangspunkt lieferte. Leider wollte mir die nette Dame am Eingang keinen zweiten Parkaufkleber zustecken und deswegen musste ich zuhause dann eine ruhige Hand beweisen. Aber vorher hab ich mir direkt das Bändchen besorgt und war doch etwas über die Form und vor allem die Verschlussmethode verwundert. Irgendwie fehlte da doch ein Stück Metall und ich hab in meinem Geiste schon überlegt, wie ich den Securities das verschwundene Bändchen klar machen soll! Anschließend ging es wieder ins Auto und ab in die Heimat. Dort wurde dann der Parkaufkleber entfernt und für den Transfer in ein anderes Auto vorbereitet.

Freitag ging es dann ohne Probleme zum Festival und es sollte auch schon sehr bald mit der ersten Band losgehen.

WE BUTTER THE BREAD WITH BUTTER 16:25–16:50 CLUBSTAGE
Erstmal war ich sehr erfreut, dass es dieses (und wie ich erfuhr auch letztes Jahr) kein Zelt mehr geben sollte. Also quasi back to roots! Die erste Band des Festivals sollte dann die Band mit dem viel zu langen Namen sein (welcher nur noch von der Band mit dem noch längeren Namen getoppt wird), welche wir uns aus einiger Entfernung anguckten. Dabei wurde leider schon ein kleines Problem der Clubstage sehr schnell klar. Der Sound war leider viel zu leise um den Platz wirklich zu beschallen. Deswegen kam auch nicht wirklich Stimmung aufkommen und wir machten uns relativ schnell auf den Weg in Richtung Alternastage.

THE PRETTY RECKLESS 16:55–17:35 O2 ALTERNASTAGE
Dort sollte eine mir unbekannte Band mit dem Namen The Pretty Reckless spielen. Ich hab mich vor RaR nicht wirklich mit ihr beschäftigt und ließ mich deswegen einfach mal überraschen. Mein Met-Stand und ich waren nach 2 Jahren Trennung endlich wieder vereint und deswegen konnte mich ab diesem Zeitpunkt einfach gar nichts mehr aus der Bahn hauen. Bei der Ansage erfuhr ich dann auch, dass die Sängerin der Band also bei Gossip mitspielt... Soso... Eine Serie die mich ja sowas von NICHT interessiert! Aber egal... Hauptsache sie kann singen! Konnte sie dann auch und es war ganz nett. So wirklich vom Hocker gehauen hat es mich dann nicht, aber sobald das eine Lied lief, auf das meine Begleitung gewartet hatte, ging es auch schon wieder rüber zur Clubstage...

ASKING ALEXANDRIA 17:10–17:40 CLUBSTAGE
... um dann den letzten Song von Asking Alexandria noch mit zu bekommen. VERPASST! VERDAMMT! NO COMMENT!

THE GASLIGHT ANTHEM 18:15–19:20 SEAT CENTERSTAGE
Nach Asking Alexandria war dann erstmal Gammeln angesagt, da wir die nächsten Stunden nicht wirklich irgendwas auf dem Programm hatten. Als schlenderten wir gemütlich in Richtung Centerstage und blieben auf dem Weg beim SEAT Rockstar Bootcamp hängen. Dort standen wir dann auch brav eine Stunde an und durften uns an einem kleinen Hindernisparcour testen. Also erledigten wir "Hau den Lukas", "Aufsprühtattoo", "Headbangen", "Brüllen" und "Posen" ganz brav und durften dann unsere Festivalausrüstung einsacken. War schon sehr spassig!


SOCIAL DISTORTION 19:50–21:00 SEAT CENTERSTAGE
Da wir nach dem Bootcamp doch sehr fertig waren, ging es erstmal auf der Picknickdecke bei Social Distortion was chillen. Ein bissel die mittlerweile doch schon sehr gestressten Füsse entlasten und einfach bei angenehmer Musik rumliegen! Noch war das Wetter ja hervorragend dafür geeignet. Also schön die Decke auf den Boden und chillen. Einer der wenigen ruhigen Momente des Tages. GÖTTLICH!

TIMES OF GRACE 20:50–21:30 CLUBSTAGE
Nach der Ruhepause ging es dann wieder zur Clubstage. Der Tag bestand sehr viel aus Rennerei! Aber es sollten Times Of Grace spielen, welche ein kleines Highlight meines Festivals sein sollten. Also direkt den Kumpel geschnappt und nach vorne gerannt. Dort habe ich dann die Show genossen und war etwas überrascht, dass so wenig Leute da waren. Eigentlich dachte es wären mehr Fans da, Scheint wohl noch nicht so in Deutschland angekommen zu sein. Leider musste ich etwas früher wieder los, da es rüber zu Mando Diao gehen sollte.

MANDO DIAO 21:30–22:45 SEAT CENTERSTAGE
Der Versuch in den vorderen Brecher zu kommen war natürlich zum Scheitern verurteilt, also wurde sich irgendwo hinten ein gemütliches Plätzchen gesucht. Der Auftritt war auf jeden Fall um Längen besser als beim letzten Mal, aber das Akkustikset hat dem ganzen ein bissel den Pepp genommen. Ich werde sie mir später im Jahr dann nochmal in einem Einzelkonzert angucken und dann kann ich genau beurteilen.

KINGS OF LEON 23:25–00:55 SEAT CENTERSTAGE
Kurzer Versuch nochmal in den vorderen Brecher zu kommen... DAMN! NO CHANCE! Also wieder hinten ins Getümmel und dort dann gaaaaaaaannnz weit nach vorne. War schon ziemliches Gedrängel, aber immerhin konnte man ein bissel sehen! Hab mir Kings of Leon noch nie bewusst live angeguckt und fand die Show überraschenderweise echt gut. Man kennt ja sehr viele Songs aus dem Radio und deswegen war ich nicht ganz verloren. Muss zugeben, dass es wirklich Spaß gemacht hat!

DEADMAU5 01:00–02:30 O2 ALTERNASTAGE
Anschließend wurde noch ein kleiner Abstecher zur Alterna gemacht. Alle waren ziemlich am Arsch und es wurde sich auf Heimfahrt geeinigt! Also ab zum Auto und in die Heimat... meine Füße waren schon voller Verzückung dafür!


Da ich leider die Woche sehr viel Stress hatte, hat sich der Bericht vom Ring etwas verzögert. Der Bericht und Fotos folgen dieses Wochenende!

Hier nun erstmal die grobe Planung, welche Bands ich gerne sehen würde:

Freitag
We Butter the Bread with Butter Club Stage 15:40
Asking Alexandria Club Stage 17:10
The Devil Wears Prada Club Stage 18:50
Social Distortion Centerstage 19:50
Architects Club Stage 19:50
Times of Grace Club Stage 20:50
Mando Diao Centerstage 21:30
All That Remains Club Stage 22:55
Kings of Leon Centerstage 23:25
August Burns Red Club Stage 00:05
Deadmau5 Alternastage 01:00
Samstag
Wayne Static Alternastage 14:40
Alesana Alternastage 15:30
The Naked And Famous Centerstage 15:45
Sevendust Alternastage 17:10
Hollywood Undead Alternastage 18:15
The Kooks Centerstage 19:20
In Flames Alternastage 20:35
Disturbed Alternastage 22:15
Coldplay Centerstage 22:50
Korn Alternastage 00:01
Stereo MCs Club Stage 02:00
Sonntag
Funeral for a Friend Alternastage  15:15
Mastodon Centerstage  15:15
Millencolin Centerstage  16:20
Avenged Sevenfold Centerstage  17:30
Volbeat Centerstage  18:55
Beatsteaks Centerstage  20:35
Silverstein Club Stage  20:50
dredg Club Stage  22:00

Leider überschneidet sich in diesem Fall noch sehr viel. Der genaue Spielplan steht dann kurz vor dem Festival wirklich fest. Hab ich noch Bands vergessen, welche ich unbedingt sehen sollte? Sonstige Anmerkungen?

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So langsam geht es wieder auf Rock am Ring zu und dieses Jahr werde ich dann auch mal wieder dabei sein. Seit gestern gibt es den Spielplan auf der offiziellen Seite und es scheint leider zu einigen Überschneidungen zu kommen. Aber da die Spielzeiten noch nicht fest stehen, darf noch gehofft werden!

Geht sonst noch wer hin? Falls ja, jemand Lust auf ein Bierchen zu treffen?

Geil, ich schaffe es genau 2 Monate nach Rock am Ring 2009 doch endlich mal den letzten Tag zu bloggen. Da muss ich mir ja fast mal selber auf die Schulter klopfen… Wer die Ironie findet darf sie gerne behalten 🙂 Aber ich glaube der größte Grund, warum ich über diesen Tag nicht viel geschrieben hab, ist der dass ich an dem Tag nicht wirklich sehr viele Bands sehen wollte und irgendwie sonst auch nicht wirklich viel Spannendes passiert ist. Die erste Band, welche ich sehen wollte, hat erst sehr spät gespielt und war nach den Subways dran. Da Sebastian aber noch irgendwas anderes gucken wollte, waren wir schon während The Subways da.

The Subways

Die Band fällt so gar nicht in das Genre, welches ich gut finde und deswegen habe ich auch mehr nur mit einem Ohr zugehört. Der Sound war nicht wirklich der Beste und es hat auch nicht wirklich mitgerissen. Ich habe mich nur gefragt wie Sebastian das da vorne wirklich aushalten kann. Armer Kerl 🙂

Guano Apes

Nach den Subways waren dann die Apes dran. Eigentlich hatten diese sich ja schon vor Jahren im Streit getrennt, aber irgendwie waren sie dann doch dieses Jahr wieder zusammen unterwegs. Ich konnte mich noch sehr gut an die geile Show im Palladium damals erinnern und war auf den Auftritt sehr gespannt. Leider muss ich sagen, dass die Reunion nicht wirklich geklappt hat. Die Show wirkte sehr gestellt und irgendwie war da nicht wirklich eine Chemie zwischen den Bandmitgliedern vorhanden. Es hat absolut null mitgerissen und der Sound war auch noch sehr schlecht dazu. Ich glaube ich lösche diese Erinnerung lieber und erinnere mich an das Konzert in Köln. Irgendwie kommen die Apes dabei viel besser weg.

MIA.

Nach dem ziemlich schlechten Apes-Auftritt war es dann auch erstmal Zeit für ein bissel Met und da wir somit direkt an der Alterna waren, haben wir uns MIA. reingezogen. Ist zwar nicht wirklich meine normale Musik, aber bei einem Festival sehr entspannt. Der Auftritt war echt sehr gut und ich bin überrascht wie es die Sängerin schafft, sich so oft umzuziehen 🙂 Wir haben das ganze gemütlich im Sitzen genossen und ich habe das Gefühl die meisten Leute waren am letzten Tag dann doch schon sehr müde.

Limp Bizkit

Ausgeruht und lustig ging es dann wieder zurück zur Hauptbühne, da dort Limp Bizkit spielen sollten. Ich werde zwar immer dafür ausgelacht, aber ich bin immer noch der absolute LB-Fan. Selbst so Scheiben wie die TUT1 konnten mich nicht davon abbringen 🙂 Also war ich echt gespannt, was mich da erwarten sollte. Das letzte mal habe ich LB beim Ring leider nur von sehr weit hinten sehen können und diesmal war es echt besser. Zwar etwas leise, aber durch die Leinwände einen guten Blick auf die Bühne. Wes Borland ist endlich wieder zurück und ich hoffe, dass er diesmal auch was länger bleibt und die Band ein neues Album rausbringt. Der Auftritt selber war der Knaller. Ich habe mich wieder an das Ende der neunziger Jahre zurück versetzt gefühlt und konnte gut dabei abrocken. Sie haben fast alle Songs gespielt, welche ich auch hören wollte. Sie hätten sich vielleicht nur Behind Blue Eyes sparen sollen, da ich den Song absolut nicht mehr abkann! Der lief einfach zu oft im Radio etc. und passt nicht ganz. Da hätten sie viele andere geile Songs nehmen können!!! War ein mega geile Auftritt und ich hätte sie am liebsten noch 2 Stunden länger gesehen. Herr Durst sieht nur schwer alt aus ist mir aufgefallen. Ich glaube er hat ziemlich viel abgenommen und irgendwie kommt dadurch das Alter schwer durch. Nach dem Auftritt ging es dann auch zügig nach Hause, da alle doch sehr kaputt waren nach dem Wochenende. Manche waren vielleicht auch etwas zu betrunken… 🙂

Rock am Ring war dieses Jahr wieder ganz nett und durch die Leute, mit denen ich abgehangen hab, ein wirkliches Erlebnis. Das Line Up hätte allerdings viel besser sein können und irgendwie ist das Flair dort nicht so mitreißend. Aber an dieser Stelle einen großen Dank an alle Leute, die mit waren! IHR HABT GEROCKT!

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An diesem Tag mussten wir wieder früh aus den Federn, da wir Sevendust sehen wollten, welche doch mal wieder viel zu früh spielen sollten. Außerdem mussten wir noch Jenny abholen, da diese durch sehr glückliche Umstände dann doch noch mit beim Rock am Ring sein konnte 🙂 Mein Rücken war schon leicht nach der ersten Nacht auf der Couch demoliert, aber es ging zum Glück noch. Leider sollte uns am zweiten Tag das Wetter im Stich lassen. Es sah sehr stark nach Regen aus und irgendwie waren die Temperaturen doch schon sehr in den Keller gerutscht. Aber irgendwie ist ein RaR ohne Regen auch nicht ganz komplett… dann hieße es ja Wacken oder With Full Force 🙂 Also auf zum Ring! Am Ring haben wir uns erstmal wieder auf unseren Premiumparkplatz gestellt und Sebastian ist mit dem Bus in Richtung Ring gedüst. Wir restlichen drei sind dann zu Fuß gegangen, da wir uns noch mit ein paar Kumpels von mir treffen wollten. Zusätzlich zum beschissenen Wetter durfte dann der Trinkrucksack mal zur Abwechslung auch nicht mit rein und somit musste ich diesen bei meinen Kumpels deponieren. Ich hasse diese komischen Securities, die an einem Tag das sagen und am anderen das Gegenteil behaupten. Mussten wir unseren “Orangensaft” halt pur trinken… Mittlerweile hatte auch ein angenehmer Dauerregen eingesetzt und die Temperatur war eisig. Ich habe mich geärgert, dass ich keine Handschuhe mitgenommen hab. Wir waren dann auch rechtzeitig bei Sevendust da.

Sevendust

Eigentlich wollte ich ja mit den Mödels zusammen in den Brecher gehen, aber Sebastian hatte mir am Tag vorher von einem Metstand erzählt. Also erzählte ich das den anderen Jungs und irgendwie zogen wir dann los und suchten diesen Stand. Die Mädels gingen in den Brecher und nahmen leider auch meinen “Orangensaft” mit… Auf dem Weg machten wir noch einen kleinen Bogen am Jägermeisterstand vorbei, da Regencapes dringend benötigt wurden. Mittlerweile goss es doch ordentlich wie aus Eimern und es war bitterkalt. Nach einiger Sucherei entdeckten wir dann auch endlich den kleinen aber feinen Metstand und haben uns erstmal einen warmen Großen gegönnt. Met ist einfach ein Genuss! Und bei arschkalten Festivals auch ein Lebensretter. Wir haben uns dann ein bissel am Stand verquatscht und irgendwelche komischen Bands auf der Alterna gesehen. Ich weiß gar nicht mehr was das war, aber da Met ja bekanntlich albern macht war meine Laune doch sehr gut 🙂

 Trivium

Eigentlich wollte ich ja zu Trivium wieder zurück in Richtung Hauptbühne und mich in den Brecher quetschen, aber da ich die Band noch im Underground sehen sollte und der Met gerade so gut lief, da bin ich dann einfach mal da geblieben.

Flogging Molly

Irgendwann sind wir dann doch mal wieder an der Hauptbühne aufgeschlagen und es spielten Flogging Molly. Haben einen ganz netten Auftritt gehabt, aber ich mag die Band einfach nicht. Und jetzt wird es problematisch…

Volbeat

Was hab ich bei Volbeat gemacht? Kann mich nicht dran erinnern, dass ich sie mir angeguckt hab, aber wo war ich denn sonst? Moment mal… Ach, jetzt fällt es mir wieder ein…

Phoenix

Wir sind ja nochmal zurück zum Met Phoenix!! War ganz entspannte Musik, aber ich war mehr damit beschäftigt mir irgendwie auf dem nassen Boden einen Sitzplatz zu suchen. Hat mit sehr viel Erfindungsgabe dann wirklich irgendwann geklappt… War zwar arschkalt da unten, aber wenigstens konne ich meine mittlerweile doch sehr schmerzenden Beine was entlasten! Der Tag hatte ja quasi gerade erst angefangen 🙂

Machine Head

Nach Phoenix ging es dann zu Machine Head und auf den Auftritt hatte ich mich ja schon gefreut. Aber irgendwie ist mir während des Auftritts dann doch mal aufgefallen, dass die Band vielleicht mal eine neue CD rausbringen sollte. Irgendwie ist das Set dann doch immer das gleiche… Wir positionierten uns relativ mittig und lustigerweise bildete sich neben uns ein SpackenkreisMoshkreis. Die Kerle sahen echt nach 50 Jahren Inzest aus! Und denen war auch total egal, wenn sie bei ihren Anfällen umschubsten etc. Herrlich! Ich hatte echt meinen totalen Spaß. Die Krönung war dann, als sie sich doch glatt alle den Oberkörper freigemacht haben. Muss lustig ausgesehen haben… Um sie herum nur Leute in Winterklamotten und die oben komplett frei. Es sollte Säure vom Himmel fallen bei solchen Situationen!! Ich find ja nichts ekelhafter, als wenn irgendein nasser pockenbesetzter männlich Rücken an mir vorbeiglitscht! SCHÜTTEL!

A Day To Remember

Nach Machine Head ging es dann mal an die Aufgabe die Mädels wieder zu finden. Das ganze dauert doch eine Weile und wundersamerweise belam ich sogar noch was zu trinken! Allerdings gestaltete sich die anschließende Nahrungsaufnahme und Erzählstunde als so lang, dass ich doch glatt A Day To Remember verpasst habe. War irgendwie nicht mein Tag! Also ging es dann wieder zurück in Richtung Hauptbühne, da dort The Prodigy schon dran waren.

The Prodigy

Und bei Prodigy wurde erstmal so richtig abgespackt! Eingekeilt zwischen tausenden von Menschen tanzt es sich so richtig gut. Und man kann bei Prodigy einfach nicht die Beine stillhalten! Der Auftritt hat trotz der vielen Menschen und des schlechten Platzes doch sehr viel Spaß gemacht und unsere ganze Gruppe war ordentlich am abrocken. Danach sollten dann Slipknot eigentlich an der Reihe sein, aber irgendwie war mir in diesem Moment so gar nicht nach negativer Musik. Außerdem musste ein Kollege noch von den Vorzügen von Jan Delay überzeugt werden. Also machten wir uns ohne die Mädels auf in Richtung Alterna und haben uns noch ein wenig Met gegönnt.

Jan Delay & Disko No. 1

Jan Delay war wie immer ein sehr lustiger und guter Auftritt. Es ist echt sehr lustig, was der Kerl so für Songs und Melodien verwurstet. Ich hatte fast das Gefühl, dass mehr Leute an der Alterna waren als an der Hauptbühne. Und alle waren ordentlich am rumspringen und tanzen! So muss das sein! Irgendwo in der Menge hatte dann jemand die super Idee ein riesiges Lagerfeuer zu starten und wir stellten uns dankbar dazu. Ein wenig Wärme konnte unseren Knochen nicht schaden! Ich bin froh, dass ich mir doch nicht Slipknot angeguckt habe, da nach Jan Delay meine Laune so gut war, dass ich sogar noch Mando Diao ertragen konnte. Ich hatte ja am Tag zuvor den Handel abgeschlossen, dass ich mit zu Mando Diao kommen werde wenn jemand auf meine Habseligkeiten bei Killswitch aufpasst. Ich habe also meine Seele verkauft… Also habe ich auf die Mädels gewartet und bald sollten dann Mando Diao auch schon anfangen.

Mando Diao

Und was soll ich sagen?! Mir hat es von der ersten Minute an NICHT gefallen. Der Sound war viel zu leise und die Band kam ja sowas von lustlos rüber. Schrecklich! Zum Glück hat es unserem Mando Diao Fan auch nicht gefallen und wir konnten früher in Richtung Zelt losgehen. Dankkkkkkkkke!

Dredg

Im Zelt bekamen wir noch die letzten Minuten von Trail of Dead mit und ich war überrascht wie gut die Band doch ist. Wir hätten uns anstatt von Mando Diao doch lieber Trail of Dead anschauen sollen! Im Zelt setzten wir uns erstmal eine Weile hin und ich konnte mich sogar hinlegen. Dredg sollten ja erst sehr spät auftreten und so genoss ich die Erholung doch sehr! Irgendwann war es dann doch soweit und die Band kam auf die Bühne. Ich liebe die Musik von Dredg! Gerade zu der Uhrzeit kann man so richtig schön zu den Klängen weckträumen. Allerdings merkte ich in dem Moment auch, dass alle ziemlich müde waren und selbst mir fast die Augen zugefallen sind. Deswegen habe ich die anderen erlöst und wir sind dann nach Hause gefahren. Man hat zwar immer das Gefühl, dass man was verpasst hat, aber als ich dann endlich auf der Couch lag war ich echt froh, dass wir gefahren sind! Zuhause wurde dann auch noch ein bissel gequatscht, aber wir verdrückten uns dann relativ schnell ins Bett bzw. auf die Couch. Zum Glück spielten am Sonntag nur sehr wenige Bands, die ich sehen wollte, da meine Festivallaune mittlerweile doch relativ stark nachließ.

Fotos und Videos vom zweiten Tag:

Eigentlich war ich mir bis zur letzten Minute doch sehr unsicher, ob ich überhaupt Lust habe bei dem diesjährigen Rock am Ring dabei zu sein. Irgendwie hatte ich alle Bands, die auftreten sollten, schon gesehen und irgendwie waren jetzt auch nicht wirklich die mega Headliner dabei. Aber irgendwann hatte ich mir dann doch die Karte besorgt und bin Freitag dann mit Sebastian und Agnes in Richtung Ring losgedüst. Wir mussten schon sehr früh los, da Sebastian unbedingt die Ringrocker Proberaumband Exposed To Noise sehen wollte. Da wir erst Freitag das erste Mal hingefahren sind, hatten wir schon die Sorge, dass wir einen Parkplatz am Ende der Welt bekommen können. Zum Glück haben wir dieses Jahr was total geiles entdeckt und ich werde an dieser Stelle nicht verraten was es war. Nachher sind nächste Jahr alle Leute dort und wir finden keinen Platz mehr 🙂 Also wurden die sieben Sachen gepackt, der Trinkrucksack geschultert und wir machten uns auf den Weg in Richtung Ring. Durch ein paar Abkürzungen brauchten wir dann auch nicht wirklich lange und so waren wir pünktlich vor der Alternastage. Beim Eingang in den Brecher habe ich auch die witzigste Szene des Tages erlebt. Dort standen zwei Securities und man musste wirklich links reingehen und rechts rausgehen… OBWOHL DA KEINE SAU WAR! Wie albern war das… Im Brecher gesellten wir uns dann zu den anderen Leuten aus dem Ringrockerforum und guckten uns die Proberaumband an.

Exposed To Noise

Ich hatte mich dieses Jahr nicht wirklich mit den Proberaumbands beschäftigt und deswegen wollte ich mich von dem Auftritt mal überraschen lassen. Für die frühe Uhrzeit war es schon sehr gut vor der Alternastage gefüllt und als die Band dann loslegte kam auch sehr gut Stimmung auf. Die Band selber hat mir auch sehr gut gefallen, da sie eigentlich genau in meinen Musikgeschmack fällt. Das passiert eigentlich selten bei diesen Proberaumbands. Leider war der Auftritt viel zu schnell vorbei und wir machten uns langsam in Richtung Centerstage auf den Weg. Dort spielte die einzige Band am Freitag, die ich auf der großen Bühne sehen wollte.

Juliette Lewis

Auf der Centerstage sollte Juliette Lewis spielen. Ich hatte sie ja schon mal auf einem Rock am Ring gesehen und wollte auch diesen Auftritt nicht verpassen, da ich die Musik ziemlich gut finde. Juliette Lewis ist eine klasse Schauspielerin und macht meiner Meinung nach auch ziemlich gute Musik. Leider waren da nicht alle meine Begleitungen der gleichen Meinung. Einige finden sie sogar ziemlich beschissen 🙂 Aber Musik ist ja zum Glück immer noch Geschmackssache! Ich habe den Auftritt zumindest genossen, obwohl er leider viel zu kurz war. Nach dem Auftritt haben wir dann ein bissel mit Maarten rumgehangen und wollten eigentlich zur Killswitch Autogrammstunde. Sebastian ist in der Zeit schon mal zu Shinedown gegangen, auf die ich dann für ein Autogramm verzichten wollte. Leider wurde die Autogrammstunde mit Staind getauscht und die Zeit hat dann leider nicht mehr gereicht, da wir zu Enter Shikari in den Brecher wollten. Also die sieben Sachen gepackt und wieder auf in Richtung Alterna. Es stand eine lange Zeit im Brecher an.

Enter Shikari

Wir kamen noch gerade rechtzeitig im Brecher an und es war brechend voll. Man konnte sich kaum drehen bei den ganzen Menschenmassen. Irgendwer hat da wohl etwas zu viele Leute vorne rein gelassen. Da haben die Securities wohl gepennt und meiner Meinung nach waren das eh die schlechtesten, die ich jemals auf einem Festival erleben durfte. Bei dieser Unfähigkeit kann man es dann auch einfach sein lassen! Trotz der Unannehmlichkeiten war das Konzert selbst sehr gut. Enter Shikari sind echt eine sehr spaßige Mischung aus C64-Sounds und Hardcore und animieren einfach zum Abspacken! Ich hatte nur ein Wenig das Gefühl, dass sie nicht ganz so fit an dem Freitag waren. Irgendwie war der Kontakt Band und Publikum nicht besonders stark. Kann aber vielleicht auch daran liegen, dass die Leute versucht haben nicht zerquetscht zu werden! Ein weiteres Problem war der staubige Boden. Ich habe glaube ich noch nie soviel Staub auf einem Festival gefressen. Zeitweise war es echt so schlimm, dass ich fast mein Mittagessen wieder von mir gegeben hätte! Leider habe ich mir innerlich an dieser Stelle Regen gewünscht… Später bei Tag 2 wird sich dann zeigen, dass ich mehr bekommen hab als ich wollte 🙂

Papa Roach

Nach Enter Shikari ging es dann mit Papa Roach weiter. Da ich die Band nicht mag und mir eigentlich mehr die Zeit bei dem Auftritt vertrieben hab, kann ich an dieser Stelle nichts wirklich Positives schreiben. Details kann man eigentlich in meinen alten Rock am Ring Berichten nachlesen, da der Auftritt genauso wie beim letzten Mal war.

Staind

Nach Papa Roach waren dann Staind an der Reihe. Ich hab die Band das letzte Mal auf dem Terremoto gesehen, bei dem ich von ihrem Auftritt doch sehr enttäuscht war. Da saß der Sänger irgendwie nur rum und hat ins Mikro genuschelt. Ich war ja ein wenig gespannt, wie der Auftritt diesmal sein würde und ich sollte nicht enttäuscht werden. Früher war ich echt ein großer Fan der Band, aber über die Jahr habe ich sie total aus den Augen verloren. Aber als sie dann die ganzen alten Kracher gespielt haben ist mir schon ein wenig das Herz aufgegangen! Ich hatte sehr viel Spaß und irgendwie war es zu schnell vorbei.

Killswitch Engage

Bei Killswitch Engage musste ich dann meine Seele verkaufen, damit irgendwer auf meine Wertsachen aufpassen kann. Mehr dazu bei Tag 2 🙂 Also ging es bei den ersten Tönen von KSE auf in Richtung Bühne, was sich bei den Menschenmassen leider als etwas problematisch darstellte! Auf dem Weg hab ich dann auch fast direkt Sebastian verloren und musste mich alleine durchkämpfen! Die Band hat wie immer ein sehr gutes Konzert gegeben. Adam hat wieder sehr grenzwertige Sprüche gebracht und war ulkig angezogen. Also genau das, was man von KSE auch erwartet. Nur leider fand ich dieses Jahr das Publikum scheiße. Ich war irgendwann in der dritten Reihe und es haben alle nur gequetscht und kaum jemand hat mitgesungen oder abgefeiert. Ziemlich langweilig… Deswegen war ich nach dem Auftritt auch noch total fit, was bei KSE Konzerten eigentlich selten der Fall ist! Da war der Staub beim Verlassen des Brechers schon tausendmal schlimmer! Nach KSE haben wir uns dann einen Bus geschnappt (sogar den richtigen 🙂 ) und sind zum Auto gefahren. Zuhause dann noch ein bissel gequatscht und glücklich ins Bett bzw. auf die Couch bzw. auf den Boden gefallen und schnell schlafen gegangen. Samstag sollte es auch wieder früh losgehen!

Fotos und Videos vom ersten Tag:

Dieses Jahr soll es mal wieder zu Rock am Ring gehen. Letztes Jahr musste ich ja leider im letzten Moment meine Planung umwerfen, aber ich bin zuversichtlich, dass es dieses Jahr klappen wird. Ich opfere jeden Tag ein Hühnchen bete jeden Tag, dass das Wetter nächste Woche gut sein wird. Ein RaR ohne Regen wäre doch mal eine willkommene Abwechslung. Hier nun meine Planung für 2009:

FREITAG


14:00 Exposed to Noise (Alternastage)
16:10 Five Finger Death Punch (Alternastage)
16:35 Juliette Lewis (Centerstage)
17:55 Shinedown (Alternastage)
19:00 Enter Shikari (Alternastage)
21:10 Staind (Alternastage)
22:20 Killswitch Engage (Alternastage)
23:50 Marilyn Manson (Alternastage)

SAMSTAG


14:45 Sevendust (Centerstage)
15:35 Trivium (Centerstage)
17:45 Volbeat (Centerstage)
19:05 Machine Head (Centerstage)
20:10 A Day To Remember (Clubtent)
22:30 Slipknot (Centerstage)
23:10 Jan Delay & Disko No. 1 (Alternastage)
02:10 Dredg (Clubtent)

SONNTAG


16:45 Pain (Clubtent)
19:05 Guano Apes (Centerstage)
22:45 Limp Bizkit (Centerstage)
22:55 All That Remains (Clubtent)
00:30 Peter Fox (Alternastage)

Wie man sieht gibt es zum Glück sehr wenige Überschneidungen in meinem Plan. Nur der Sonntag ist was ärgerlich. Da will ich schon nur 5 Bands sehen und was ist? Es spielen gleich die beiden Besten gleichzeitig! GRUMMEL! Ich freue mich außerdem, dass kaum Bands im Zelt spielen, die ich sehen will. ICH HASSE DAS ZELT!

Fotos:

30 Seconds To Mars
Silverstein
Disco Ensemble
KSE Autogrammstunde
Chimaira
As I Lay Dying
Breed 77
Devildriver
In This Moment
Turbostaat
Machine Head
Stone Sour
Type O Negative
Killswitch Engage
Papa Roach
RAR Sonstiges

Videos
In This Moment - Teil 1
In This Moment - Teil 2
Type O Negative

Fazit:
Pro:

  • Coole Bands
  • Wetter war nicht zu warm und nicht zu kalt
  • Spielplan
  • Guter Parkplatz
  • Sound im Zelt und an der Alterna

Contra:

  • Organisation
  • Toiletten
  • Gestank an der Hauptbühne
  • Sound Hauptbühne
  • Position der Leinwände und Getränkestände Hauptbühne
  • Bierpreise
  • Gemecker wegen Trinkrucksack
  • DAS ZELT
  • Leute wurden nicht mehr ins Zelt gelassen obwohl nur halb voll
  • blödes Angepöbel von Leuten
  • vereinzelt die Security
  • Sound an der Hauptbühne
  • Hauptbühne viel zu voll