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Puh, war das eine anstrengende Woche jetzt. Leider deswegen auch nicht zum Bloggen gekommen. Aber nun muß ich auch einiges nachholen hier. Fangen wir mal mit einem Konzertbericht an! Letzte Woche Mittwoch habe ich mal einen auf Old School gemacht und bin zu einem Blind Guardian Konzert gegangen. Viele werden jetzt die nase rümpfen, da Blind Guardian wohl eher nicht so jedermanns Fall sind. Mein Musikgeschmack hat sich eigentlich auch schon soweit geändert, dass Blind Guardian da nicht mehr wirklich reinpaßt, aber irgendwie hat bei mir alles mit dieser Band im Alter von 7 oder 8 Jahren angefangen, so dass mein Herz immernoch dran hängt. Also nun mal los mit dem Bericht und wie immer geht es mit der Vorband los.

...weiterlesen "Blind Guardian in der Philipshalle am 13.09.2006"

Am letzten Wochenende war es wiedermal soweit und ich besucht einen Kumpel in Münster. Er hatte mich schon vorgewarnt, dass wir auf ne Party gehen würden, auf die er eingeladen war. Laut seiner Aussage sollte die Party auch sehr cool sein. Naja wie sich an dem Abend heraus stellte war die Party dann doch eher langweilig, es waren zu wenig Leute da, die Musik war scheiße und es gab kaum was zu essen. Also machten wir uns nach reichlich Bierkonsum und einigen Schnäpsen (Waldmeister mit Vanille! PFUI!) wieder auf den Weg in Richtung Münster. Die Party lag leider sehr weit ausserhalb in irgendeiner Bauernschaft, weswegen das ganze dann sehr viel Zeit in Anspruch nahm. Aber so gegen 01:30 Uhr erreichten wir dann die Sputnikhalle. Dort war es ziemlich voll und die Musik ziemlich gut, also beschlossen wir erstmal noch ein paar Bierchen in uns reinzuschütten, da wir ja noch nicht genug hatten. Naja, ich glaube mein Kumpel hatte dann doch zwischenzeitlich mal genug und pennte so gegen 3 Uhr erstmal mitten auf den Boxen in der Disco ein und schlief ne Stunde. Toll, ist ziemlich spannend sich selber zu beschäftigen! Als er dann wieder wach war lernte er dann erstmal ne Frau kennen, die rein optisch glatt als meine Mutter durchgegangen wäre. Sie besaß laut seiner Aussage auch ein Kind im Alter von vier Jahren. Und schon wieder durfte ich mich alleine beschäftigen! Um 6 platzte mir dann der Kragen und ich schleppte meinen Kumpel zum nächsten Taxi und wir fuhren nach Hause. Obwohl es nicht so klingt, war es doch wieder ein klasse Abend in Münster!

Hier noch ein paar Impressionen:

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Mittlerweile ist es zwar schon Dienstag, aber ich wollte trotzdem noch kurz das letzte Wochenende zusammenfassen. Einen Bericht von meiner Freundin könnt ihr hier finden.

Also nachdem der Freitag wie hier beschrieben ziemlich scheiße war und ich mir viereckige Augen von Scrubs geholt habe, hab ich mir dann am Samstag ein Herz gefaßt und mir vorgenommen abends wenigstens ein bissel wegzugehen. Mir ging es zwar immernoch nicht so besonders, aber naja mir fiel echt die Decke auf den Kopf! Außerdem bot der Samstag auch noch einen Grund was zu feiern und zwar dass ich seit einem halben Jahr mit meiner Freundin zusammen bin! Ich glaub viele werden sich nun denken: "Äh wieso ist das was besonderes???" Aber naja für uns beide ist es was besonderes und ich bin echt sehr glücklich mit ihr. Liebe Dich mein Engel!
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Naja, zurück zum Samstag 🙂 Also ich hatte mich dann zusammen mit einer Freundin dazu entschieden, erstmal um 22 Uhr eine Cocktailbar mit einer paar Freunden unsicher zu machen und zwar das Cubana am Barbarossaplatz in Köln. Die Bar ist ziemlich cool, da es dort Samstag von 20 Uhr bis 2 Uhr nachts Happy Hour gibt und die Cocktails dann nur 4 € kosten. Die Cocktails sind dabei sogar ziemlich in Ordnung und es befindet sich Alkohol in ihnen 🙂 Gesagt getan trafen wir uns dann um 22 Uhr dort und schlürften ein paar leckere Cocktails. Um ca 0 Uhr kamen dann die Fragen nach der weiteren Abendplanung auf. Marloff und Tani wollte ins MTC und Simone wollte in den Primeclub, in dem an dem Abend eine Hawaiiparty stattfand. Irgendwie konnten wir uns alle aber nicht direkt drauf einigen, wo wir denn nun hinsollen, aber nach ein wenig Diskussion machten wir uns dann alle auf in den Primeclub.

Leider sollte sich der Entschluss als ziemlich Pleite rausstellen, da ersten die Musik und zweitens die Leute ziemlich beschissen waren im Primeclub. Hatte was von ner Ballermannparty da und das Durchschnittsalter lag glaube ich bei 18. Um 1 Uhr sind wir dann wieder aus dem Laden verschwunden. Simone machte sich auf den Weg nach Hause und wir haben uns noch dazu entschlossen ins MTC zu springen. Nach dem Primeclub war es dort wie im Himmel auf Erden 🙂 Zu meiner Freude hab ich dort noch jemanden wiedergetroffen, der zur Schulzeit zu meinen besten Freunden gehörte. Hab mich voll gefreut ein paar Worte mit ihr wechseln zu können und hoffe mal dass man ein bissel Kontakt wieder herstellen kann!

Um 3:30 Uhr schleppten wir uns dann müde noch in eine Dönerbude und fuhren dann mit dem Zug um 4 nach Hause. Hab während der Fahrt noch ein bissel meine Freundin wach gehalten und wir sind dann so um 5 Uhr erschöpft ins Bettchen gefallen 🙂 Alles in allem war der Abend sehr schön, aber beim nächsten mal wird die Hawaiiparty weggelassen 🙂

Soderle, leider hab ich mal wieder lange nichts geschrieben und deswegen wird es nun mal wieder Zeit. Ich werde mal ein wenig das Rock am Ring Festival Revue passieren lassen und so meinen Eindruck von mir geben.

...weiterlesen "Rock am Ring 2006"

Gestern hab ich also schon meinen 5. Tag ohne Rauchen hinter mich gebracht... Da so langsam die Entzugserscheinungen nachlassen, habe ich mich entschieden ab Tag 7 nicht mehr jeden Tag was dazu zu schreiben, sondern nur noch wenn irgendwas Besonderes im Bezug auf Rauchen passiert ist. Irgendwann wird es dann nämlich langweilig zu schreiben "Hab keine geraucht... ENDE" 🙂 Naja auf jedenfall war gestern ein super sonniger Tag (28 Grad) und die offizielle Parkgrillsaison wurde eröffnet 🙂 Erst den Tag mit schönem Frühjahrsputz verbracht und dann ab 20 Uhr nach Köln an den Aachner Weiher. Dort fein gegrillt und fein viel getrunken *torkel* Und die ganze Zeit zwar Lust auf ne Kippe gehabt aber trotzdem stark geblieben... Ich glaub das schlimmste hab ich damit hinter mich gebracht! Hab gestern einige Leute mit meinem Grillfleisch beglücken dürfen, da mein Mitbewohner mit irgendwie viel zu viel mitgebracht hatte! Aber naja versorge gerne andere Leute mit. Wir haben schön bis ca 1:30 am Weiher abgechillt (hach ich liebe diese schön angenehm warmen Nächte) und ich bin dann um 2 Uhr nach Bonn gefahren. Hab dann dort meinen Mitbewohner eingesammelt und bin noch ein paar Minuten ins Carpe mit ihm. Hach, von mir aus jeden Tag sowas 🙂 Ich liebe Sommer/Frühling!

So, heute ist es mal wieder Zeit für einen kleinen Konzertbericht!

Also vorweg muß ich sagen, dass ich zu diesem Konzert nur gegangen bin weil ich die Karte meiner Freundin zum Geburtstag geschenkt habe 🙂 Ansonsten wäre ich wohl niemals auf dieses Konzert gegangen, da ich nicht so der Fan von 3dd bin als dass ich dafür soviel Geld ausgebe. So nun aber mal los:

Jon Nicholson

Als Jon Nicholson gespielt hat, standen wir zum größten Teil noch draußen, da wie immer einige Leute zu spät dran waren (Chainz zuwink). Was man aber draußen so mitbekommen hat war schon ok. Jon Nicholson ist anscheinend ein Solointerpret, der mit seiner Gitarre alleine auf der Bühne sitzt und singt. Allgemein war seine Musik relativ ruhig, aber hat bestimmt einigen Leuten bei dem Konzert gefallen, mir jedoch zum größten Teil nicht. Jon Nicholson fing schon um 19:30 an so dass wir nachdem Chainz endlich angekommen war nur noch einen kleinen Teil mitbekommen haben.

Waltham

Nach Jon Nicholson traten dann Waltham auf. Die Band schien einigen Leuten im Publikum schon bekannt zu sein, da sie doch mit einigem Applaus empfangen wurde. Mir persönlich hat der Name vor dem Konzert nichts gesagt. Um genau zu sein wußte ich auch erst vor Ende des Konzerts den Namen indem ich zum Merchstand gerannt bin und nachgeschaut hab wer da eigentlich spielt. Aber es soll jetzt bitte keiner denken, dass ich das gemacht habe da mich die Band so vom Hocker gehauen hat. Es war eher die Langeweile und Neugier. Waltham haben eigentlich ganz netten Rock gespielt, jedoch fand ich dass das alles sehr nach dem neuen Backstreetsalbum geklungen hat. Wundert euch nicht, alle anderen die mit waren haben mich auch für bekloppt erklärt 🙂 Zu dem Zeitpunkt tat mir vom Rumstehen schon der Rücken tierisch weh und am liebsten wäre ich schon nach Hause gefahren.

3 Doors Down

Anschließend war es dann Zeit für den Hauptact des Abends. Wie ich schon erwähnt bin ich nicht wirklich Fan der Band und hatte schon so meine Befürchtung, dass ich mich weiter langweilen werde. Und was soll ich sagen... Meine Befürchtung wurde bestätigt. 3 Doors Down haben bestimmt einige gute Lieder aber irgendwie am Stück wird man doch von den ganzen Balladen erschlagen. Ich glaub wenn meine Freundin nicht mitgewesen wäre und die anderen Freunde wäre ich schon nach dem vierten Lied nach Hause gefahren. Die einzige CD die ich von 3dd kenne ist die Erste und von der weiß ich im Moment noch nicht mal mehr den Namen 🙂 Ich habe 3dd letztes Jahr auf zwei Festivals (Rock am Ring und Hurricane) gesehen und da fand ich sie ganz gut weil bei nem Open Air die Stimmung einfach eine andere ist. Aber in einer Halle wirkt die Band gar nicht. Kaum Bühnenshow, die Lieder klingen alle gleich und das Publikum bewegt sich kein Stück. Für jemanden der wie ich eher härter Musik bevorzugt der Schnarchtod. Immerhin waren Chainz und meine Freundin zum größten Teil meiner Meinung, so dass ich mich nicht mit blöden Kommentaren zurückhalten mußte. Die Show war zum Glück nicht besonders lang (ich glaub auf dem RaR haben sie länger gespielt) und ich konnte sehr bald nach Hause gehen.

Fazit: Das war mein erstes und letztes echtes 3 Doors Down Konzert. Da guck ich mir sie lieber auf Festivals an. Wenn einem da langweilig wird kann man wenigstens irgendwas anderes machen... Zum Beispiel Däumchen drehen oder sich auf den Boden legen und schlafen. Hoffe mich lyncht jetzt keiner wegen meiner Meinung, aber ich finde es muß auch negative Konzertberichte geben...

Das war gestern wirklich eins der besten Konzerte seit langem... Hier mal ein kleiner Bericht:

Dagoba

Die Opener des Abends waren Dagoba, eine mir bis dato noch unbekannte Band. Ich hatte nur bei einem Kumpel im blog gelesen, dass sie sehr gut sein sollen. Die Meinung kann ich aber nach dem Konzert leider nicht teilen. Fand sie schon nach dem 2. Lied zu eintönig und von da ab hab ich eher weggehört.

Sepultura

Ein paar Bier und ein paar Minuten später kamen dann Sepultura auf die Bühne. Ich hatte die Band mit gemischten Gefühlen erwartet, da sie zwar meine Jugend mitgeprägt haben (Chaos A.D. lag schon als ich 14 war in meinem CD Spieler also 1993), aber die späteren Alben und vorallem die letzten Alben nicht so wirklich nach meinem Geschmack waren. Alles in allem war der Auftritt aber ok, vorallem da der Tourschlagzeuger es wirklich drauf hatte. Die Stimmung wurde dann auch immer am besten wenn alte Sachen kamen. Leider befand ich mich zu diesem Zeitpunkt noch in der Schnarchnasenecke, wo sich keine Sau bewegt hat und man die Bühne recht selten sah.

In Flames

Ok als nächstes kam dann der Hauptact des Abends und zwar mit einem lauten Knall... Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Nach dem Intro von der neuen CD Come Clarity ging dann auch schon der erste Knalleffekt des Abends auf der Bühne los und das erste Lied hieß Pinball Map. Anfänglich stand ich noch in der Schnarchecke, aber irgendwann in der Mitte des Konzerts wurde es mir dann zu doof und ich hab mich nach vorne durchgekämpft was 2 Vorteile hatte: körperliche Betätigung und man konnte viel besser sehen. Vorne wurde dann aber auch so extrem rumgeschubst, dass ich leider nicht mehr wirklich die Lieder alle zusammenbekomme. Es waren aber unter anderem Episode 666, Only For The Weak, Cloud Connected usw. dabei. Die Setlist hätte noch ein bißchen besser sein können aber alles in allem war sie ok! Die Bühnenshow hat das aber wieder in Ordnung gebracht. Sehr viele Pyros und Flammen, was aber gerade in den ersten Reihen sehr anstrengend ist da ersten die Luft wegbleibt und zweitens einem tierisch heiß wird. 🙂 Die Band war auch sehr begeistert und der Sänger Anders Fridén erwähnt sehr oft, dass es sehr schwer wäre das Publikum von Köln zu toppen und dass sie noch nie vor so vielen Leuten gespielt hätten. Er meinte dass das Konzert sogar besser als die in der Heimat von In Flames wäre. Ok, wenn er das meint 🙂

Fazit: Sehr gelungener Abend und ein hammergeiles Konzert!